#1 Unverträglichkeit testen und Ernährungsberatung von Barbara 01.02.2020 23:23

Hallo Ihr Lieben,

Jetzt habe ich schon ein paar Mal gelesen, man könnte sich auf Unverträglichkeit von Gluten, etc. testen lassen. Mein Hausarzt hatte aber zu mir gesagt, man könnte eben nicht testen, auf was ich allergisch bin. Jetzt bin ich verwirrt. Was kann man denn nun testen, und wer kann das? Wird das übers Blut getestet? Zahlt das die Krankenkasse, oder ist das mein Privatvergnügen, weil die Kasse lieber erst wieder zahlt, wenn es dann bei der späteren Behandlung wirklich teuer wird?

Außerdem trage ich mich mit dem Gedanken, zum Ernährungsberater zu gehen. Ich würde mir erhoffen, zusammen mit dem dann Nahrungsmittel für mich zu finden, die ich immer dabeihaben und überall bekommen kann, und die mich dann auch wirklich sattmachen, wenn ich akut Hunger habe. Wer von Euch hat damit Erfahrung. Habe ich da womöglich eine völlig falsche Vorstellung, was Ernährungsberatung bietet? Ich habe vor der endgültigen Ernährungsumstellung echt Angst. Gefühlt ist jedes Lebensmittel von dem ich satt werde verboten.

#2 RE: Unverträglichkeit testen und Ernährungsberatung von greensky 03.02.2020 08:04

Also ich war sowohl beim Allergietest als auch beim ERnährungsberater....die Ergebnisse in Kurzform:

1. Allergietest: Auf der Haut und im Blut, speziell auf Nahrungsmittelallergene völlig widersprüchlich. Weizen, Milch etc - alles negativ. Ich weiß aber definitiv, dass aich auf beides reagiere.

2. Ernäheungsberater/Mediziner: Quintessenz: "Schwierig....probieren Sie mal hier...oder da...Finden Sie heraus, was Ihnen gut tut...."

Im Endeffekt beides verschwendete Zeit...

#3 RE: Unverträglichkeit testen und Ernährungsberatung von Barbara 04.02.2020 00:31

Ja, das klingt so, als würde es nicht besser. Schade, daß diese Krankheit so "neu" ist ;-) Alle sind interessiert, aber weiterhelfen mußt Du Dir selbst. Dann werde ich mir das mit dem Test wahrscheinlich auch sparen. Was Du schreibst, bestätigt die Aussage meiner Ärzte. Bei meiner Schwester hatte der Test auf Weizen und Dinkel hingewiesen. Seitdem sie darauf weitestgehend verzichtet, geht's ihr auch besser. Allerdings hatte sie andere Beschwerden, keine EoE. Ich hatte mir da Ergebnisse erhofft.

Bei der Ernährungsberatung hatte ich mir Hilfe erhofft, aber bin auch skeptisch. Da man das ja zum Großteil selber zahlen darf, werde ich dann wohl doch erstmal mit meiner derzeitigen Taktik weiterfahren, auf die 6 bestmöglich zu verzichten, aber mir noch keinen Stress zu machen. Zum Glück geht's mir ja noch nicht so übel, wie ich hier von einigen von Euch gelesen habe. In der Notaufnahme bin ich noch nicht gelandet, stecken geblieben ist auch bisher nix. Ich hatte nur immer'mal wieder sowas wie einen Schluckkrampf, den aber von den Ärzten irgendwie keiner mit der EoE in Verbindung bringt. Ich kann das aber nicht ganz glauben. Vor ein paar Jahren bin ich deshalb auch ohnmächtig geworden im Vapiano. Peinlich. Die Kollegen haben mich dann genötigt zum Kardiologen zu gehen. Der hat nix gefunden. Vielleicht war das ja schon ein Vorbote?

#4 RE: Unverträglichkeit testen und Ernährungsberatung von JörgBer 26.05.2020 00:20

Hallo zusammen, schaut Euch gerne meinen Beitrag zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten, IgG-Allergietest & Darmflorabehandlung mit Probiotika unter der Rubrik "EoE allgemein" - Alternative Behandlungsmethoden an. Leider kann ich den hier nicht verlinken. Das hat mir bisher sehr geholfen.

#5 RE: Unverträglichkeit testen und Ernährungsberatung von Sher 03.01.2021 00:00

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Hallo Jörg,
dein Beitrag macht Mut!

Ich habe nächste Woche eine Ernährungsberatung und hoffe, dass die Expertin sich auch mit dem Thema Darmsanierung auskennt. Die Kosten für die Beratung werden übrigens von meiner Krankenkasse übernommen. Wohl, weil ich neben der 6-Food-Elimination auch noch auf Fructose und Sorbit verzichten soll.

So oder so werde ich diese Stränge verfolgen...

#6 RE: Unverträglichkeit testen und Ernährungsberatung von Claudy 04.02.2021 17:02

Hallo Barbara,
Glutenunverträglichkeit kann bei einer Magenspiegelung getestet werden -ist dann wohl auch aussagekräftig sagt mein Gastroenderologe.....will er bei mir beim nächsten Mal mitmachen....

#7 RE: Unverträglichkeit testen und Ernährungsberatung von Annisim 06.03.2021 22:20

Hallo zusammen, liebe Barbara,
ich habe in letzter Zeit öfter gelesen, dass erhöhte IgG4 Level im Blut gegen die „üblichen Verdächtigen“ bei EoE beobachtet wurden. Da der Verzicht auf Weizen und Soja nicht dazu geführt hat, dass meine Beschwerden weg sind, habe ich auf eigene Kosten so einen IgG4 Unverträglichkeitstest machen lassen. Und da kam tatsächlich raus, dass ich ganz stark auf Ei und mäßig auf Kuhmilch und Milchprodukte reagiere, auf Weizen und Soja aber nicht. Ich werde jetzt Ei und Milchprodukte auf jeden Fall (zusätzlich) meiden und hoffe dass es was bringt. So ganz ohne Aussage scheint das mit dem IgG4 Test doch nicht zu sein. Echt schade, dass die Kassen sowas nicht zahlen...IgE Test oder Prick Test (klassischer Allergietest) bringt bei EoE wohl eher nichts weil die Immunantwort bei EoE IgG4 assoziiert zu sein scheint.
LG, Zoe

#8 RE: Unverträglichkeit testen und Ernährungsberatung von Marion B. 07.03.2021 11:50

Hallo Zoe,
was kostet denn so ein IgG4 Test? Und wo hast Du ihn haben lassen?
LG Marion

#9 RE: Unverträglichkeit testen und Ernährungsberatung von Marion B. 07.03.2021 11:56

...machen lassen, meinte ich 😁

#10 RE: Unverträglichkeit testen und Ernährungsberatung von Annisim 07.03.2021 13:24

Hallo Marion, der hat bei mir 99 Euro gekostet. Ich denke man darf hier keine Werbung machen...deshalb sage ich liebe nicht die Firma...🙈 aber wenn Du googlest nach IgG4 und Nahrungsmittelunverträglichkeit dann findest Du die bestimmt...fängt mit L an...😆 ich habe den Zusammenhang in dieser Veröffentlichung gelesen: „Eosinophilic Esophagitis in Adults Is Associated With IgG4 and Not Mediated by IgE“, wenn Du danach suchst, findest Du den Artikel.

#11 RE: Unverträglichkeit testen und Ernährungsberatung von Marion B. 07.03.2021 23:17

Danke für den Tipp 👍

#12 RE: Unverträglichkeit testen und Ernährungsberatung von Sabrina_Be 09.03.2021 19:19

Ich habe mir diesen IgG Test auch selbst bezahlen müssen, lief über meine Heilpraktikerin, die das Blut an ein bestimmtes Labor geschickt hat. IgE wurde mit gemacht und bei mir kam beim IgE Gluten raus und beim IgG leider sehr sehr viel. Ich wäre vorher nie auf die Idee gekommen, dass mir Bananen tatsächlich so schaden...
aber ich kann diesen Test jedem raten.
Vlg

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